Mainz Auf dem Rhein bei Mainz sterben zurzeit auffällig viele Möwen. Hunderte der Vögel verenden, weil ihr Gefieder mit Fettlösern aus der Industrie verseucht ist. Die ungiftige, fettlösende Substanz kommt wird auch in der Lebensmittelindustrie eingesetzt und kommt vermutlich von einem Betrieb im Bereich Mainz/Wiesbaden.
Es sind ausschließlich Lachmöwen betroffen, deren Fettschicht auf dem Gefieder durch die Chemikalie zerstört wird und die Möwen dadurch erfrieren. Die Suche nach dem Ursprungsort der Chemikalie läuft. Hechtsheim Die Ansiedlung von Möbel Martin im Gewerbegebiet Hechtsheim könnte problematisch werden. Dem Verein Mainz City Management zufolge sind noch einige rechtliche Fragen offen. Die Stadtverwaltung hat Möbel Martin erlaubt, auf 40.000 Quadratmetern einen Markt zu bauen. Und genau das ist schwierig. Seit 2005 besteht das so genannte Zentrenkonzept. Danach darf ein Großkaufhaus nicht mehr als 5 Prozent der innerstädtischen Kaufkraft abziehen. Kritische Stimmen aus Ebersheim und Hechtsheim fürchten eine Beeinträchtigung des Einzelhandels vor Ort. Laut Oberbürgermeister Jens Beutel sind die Vereinbarungen mit Möbel Martin quasi unter Dach und Fach. Dennoch hat das Citymanagement zusammen mit Vertretern der Stadt und des Einzelhandels für nächste Woche eine Podiumsdiskussion zur Klärung offener Fragen geplant. |