|
Mainz Die Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd hat die Widersprüche gegen das geplante Kohlekraftwerk auf der Ingelheimer Aue in Mainz zurückgewiesen. 32 Widersprüche waren gegen die erste Teilgenehmigung des umstrittenen Kraftwerkes eingegangen.
Laut Struktur- und Genehmigungsdirektion hätten Fachleute das Projekt eingehend geprüft und das Kraftwerk bauplanungs- und immissionsschutzrechtlich als zulässig eingestuft. Für Prof. Dr. Michael Pietsch, den umweltpolitischen Sprecher der CDU-Stadtratsfraktion, ist die positive Einstellung der Struktur- und Genehmigungsdirektion zu den Kraftwerksplänen zu erwarten gewesen. Er sieht jetzt bei den Kraftwerken Mainz-Wiesbaden, kurz KMW, Handlungsbedarf. Wenn die definitiv kein Kohlekraftwerk auf der Ingelheimer Aue bauen wollen, dann könnten sie das jetzt durch einen Ausstieg aus dem Klageverfahren untermauern. Sollte die KMW das Verfahren allerdings weiter betreiben, dann sei deren strategische Ausrichtung pro Kraftwerksbau klar, so Michael Pietsch weiter. Bingen/Oppenheim Der Betrieb in den beiden Kfz-Zulassungsstellen in Bingen und Oppenheim hat sich inzwischen wieder normalisiert. Wegen einer schwerwiegenden Störung in der Rechnerzentrale des Landesbetriebs Daten und Information in Mainz war es in allen rheinland-pfälzischen Zulassungsstellen zu Systemausfällen gekommen. Mittlerweile ist durch eine Anpassung der Datenbank eine Stabilisierung erreicht. Der Landesbetrieb geht daher davon aus, dass mit den getroffenen Maßnahmen weitere Störungen ausgeschlossen werden können. Zur Sicherheit wird die Anwendung jedoch auch in der laufenden Woche weiter intensiv beobachtet. Bodenheim
Der Scheunenbrand in Bodenheim am vergangenen Wochenende hat einen deutlich höheren Schaden verursacht als zunächst angenommen. Die Polizei geht mittlerweile von einer halben Million Euro aus. Allein die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Scheune war rund 200.000 Euro wert gewesen. Nach wie vor ist die Brandursache unklar. Spezialisten vom Landeskriminalamt werten zurzeit Boden- und Brandschuttproben aus. Das Feuer war in der Nacht von Samstag auf Sonntag ausgebrochen. 15 Kälber, die in der Scheune untergebracht waren, konnten rechtzeitig gerettet werden. |